Monday, September 14, 2009

Test: Wie sicher sind Benutzerkonten bei Internetdiensten?

Über das Internet wickeln viele Menschen neben der Kontaktpflege auch Käufe
und Bankgeschäfte ab. Wird eines ihrer Benutzerkonten geknackt, kann dies
schwerwiegende Konsequenzen haben. Wie sicher Benutzerzugänge bei
verschiedenen Dienstanbietern sind, hat jetzt die Zeitschrift
"Computer Bild" getestet.Unter die Lupe genommen haben die
Experten neben E-Mail-Diensten auch soziale Netzwerke, Online-Shops,
Karriereportale, Angebote aus dem Bereich Verkehr und Reisen sowie
Finanzdienste. Beim Gesamtergebnis hat es drei mögliche Kategorien gegeben:
Daumen hoch, waagerechter Daumen und Daumen runter. Ein überzeugendes
Ergebnis mit einem nach oben gerichteten Daumen sucht man in diesem Test
vergeblich. Von den 35 insgesamt getesteten Online-Konten haben 28 mit
einem waagerechten Daumen, also mit mittlerem Ergebnis, abgeschnitten. Die
restlichen sieben Online-Konten sind mit der Wertung "Daumen
runter" durchgefallen.Erschreckend vi

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ele Negativwertungen hat es unter
den acht überprüften E-Mail-Diensten gegeben: Hotmail, Yahoo Mail, AOL Web
Mail, T-Online und Freenet haben aufgrund mangelnder Sicherheit den
"Daumen runter" erhalten. Mit mittlerem Ergebnis sind dagegen
Web.de, GMX und Google Mail aus der Überprüfung hervorgegangen. Unter den
neun analysierten sozialen Netzwerken hat nur eines den "Daumen
runter" erhalten, diese schlechte Bewertung ist an StayFriends
gegangen. Alle anderen Anbieter, darunter beispielsweise Xing, Twitter und
Facebook, haben den waagerechten Daumen als Ergebnis erlangt.Durch die Bank
mittelmäßig sind auch die Testergebnisse in den Kategorien Online-Shops
(zehn im Test), Verkehr und Reisen (vier im Test) und Arbeiten (zwei im
Test) ausgefallen. Bei den zwei überprüften Angeboten aus dem Bereich
Finanzen ist Paypal mit "Daumen runter" bewertet worden,
ClickandBuy hat den waagerechten Daumen als Ergebnis erhalten.

Internet: Vorsicht beim Film-DVD-Kauf

Film-DVDs haben normalerweise ihren - vergleichsweise hohen - Preis. Im
Internet sind an vielen Stellen Schnäppchen zu finden. Doch einige von
ihnen entpuppen sich nach dem Kauf als dreiste Fälschungen.Bei manchen als
Neuware angepriesenen DVDs sind die Preise zu schön, um tatsächlich wahr zu
sein. Liegen die Kosten für einen Kauf gar so niedrig, dass man für
dieselbe Menge DVD-Rohlinge ähnlich viel oder gar mehr ausgeben müsste,
sollte einen dies misstrauisch stimmen. Über Plattformen wie Ebay oder
Amazon bieten immer wieder "Schwarze Schafe" Raubkopien an, die
beim Betrachten der DVD und ihrer Hülle auf den ersten Blick kaum zu
erkennen sind. Etliche dieser Fälschungen werden aufwendig in Asien
hergestellt, wo die Fälscher in großem Stil DVD
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-Rohlinge zu kleinen Preisen
erwerben und somit durch den Verkauf der vermeintlich echten Filme in
Deutschland hohe Gewinne erzielen. So hat beispielsweise die Zeitschrift
"PC Welt" in einem Test eine komplette
Alfred-Hitchcock-Kollektion gekauft, die sich als eine gut gemachte
Fälschung entpuppt hat.Werden die DVDs vom Händler als Originalware
angepriesen, dann handelt es sich um Betrug, wenn er Fälschungen verkauft.
Doch wenn der Preis geradezu märchenhaft günstig ist, sollte das allein
schon ausreichen, um einen potenziellen Käufer aufhorchen zu lassen. Es sei
denn, es handelt sich bei den angebotenen Film-DVDs um gebrauchte Ware von
Privatverkäufern. Diese ist auf verschiedenen Online-Plattformen meist zu
einem relativ günstigen Preis zu haben.